Neue Studie: Spitzbergens zukünftiges Energiesystem

13. August 2018 | Bericht

Gegenwärtig basiert Spitzbergens Energiesystem auf lokal geförderter Kohle. Aber das Kohlekraftwerk ist alt und die Aussichten für den Bergbau sind ungewiss. Wie wird Svalbard den zukünftigen Energiebedarf decken? Zusammen mit Multiconsult haben wir die Alternativen analysiert.

In unsere Studie haben wir eine umfassende Analyse des gesamten Energiesystems von Longyearbyen (der größte Ort und das Verwaltungszentrum von Svalbard) angefertigt. Die Untersuchung berücksichtigt dabei Versorgungssicherheit in jeder einzelnen Stunde des Jahres. Die betrachteten Alternativen werden auf einer gemeinsamen Basis verglichen: Energiebedarf, Versorgungssicherheit sowie Brennstoff- und CO2-Preise sind für alle Alternativen gleich.

Wir analysierten insgesamt 10 Alternativen und kamen zu dem Schluss, dass die vielversprechendsten Optionen entweder der Bau einer neuen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) mit Pellets oder LNG oder eine Kombination aus Sonnenkollektoren und LNG-basierter KWK sind. Diese Alternativen sind relativ kostengünstig, verursachen keinen zusätzlichen Schaden für die lokale Umwelt und unterstützen die Versorgungssicherheit.

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Multiconsult für das norwegische Ministerium für Öl und Energie durchgeführt.

THEMA Rapport 2018-9 >> Alternativer for framtidig energiforsyning på Svalbard